Abklärung Prostata
Das Prostatakarzinom ist bei Männern über 60 Jahre eine häufige bösartige Tumorart. Aber auch jüngere Männer können davon betroffen sein. Neben der Möglichkeit, die Prostata durch Tasten auf ein mögliches bösartiges Geschehen zu untersuchen, kann heute die Bestimmung des sogenannten "Prostata-spezifischen Antigens" (PSA) im Blut durchgeführt werden.
Das Prostata-spezifische Antigen, ein Glykoprotein, ist Ausscheidungsprodukt der Prostata und somit ein organspezifischer Marker. PSA weist eine Sensitivität von ca. 90% in der Diagnostik des Prostatakarzinoms auf. Es besteht keine signifikante Korrelation zum Tumorstadium. Auch benigne Prostatahypertrophien und entzündliche Erkrankungen der Prostata können z.T. deutlich erhöhte PSA-Spiegel aufweisen.
Eine Differenzierung zwischen malignem und benignem Geschehen bei PSA-Serumspiegeln im Graubereich (altersabhängig von 4-20 ng/ml) gestattet die zusätzliche Bestimmung des freien PSA in einem System aufeinander abgestimmter Assays, die beide mit einem einheitlichen Probandengut evaluiert wurden. In diesem Fall erlaubt der Quotient freies PSA/ PSA differentialdiagnostische Aussagen.
Durch die simultane Bestimmung von freiem und Gesamt-PSA aus einer Probe gelingt im Falle eines PSA im Graubereich eine schnelle und fundierte Aussage aus serologischer Sicht.
Die PSA-Bestimmung ist als serologischer Parameter in der Vorsorge geeignet.
Parameter
PSA
Freies PSA (wenn PSA im Graubereich)
Quotient fPSA/PSA
Material
1 Monovette Serum
Anamnese/Präanalytik
Vor der Blutentnahme keine rectale Untersuchung durchführen. Blutentnahme bitte am Einsendetag.
Gesamtpreis: € 17,49 (ohne freies PSA) € 34,98 (mit freiem PSA) 
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