Aktuelles Rötelnimmunitätsprüfung in Schwangerschaft (Kopie 1)
Richtlinienänderung: Bestimmung der Rötelnantikörper nur bei Schwangeren ohne Rötelnimmunität. Mehr Infos hier. |

Rötelnimmunitätsprüfung in Schwangerschaft
Richtlinienänderung: Bestimmung der Rötelnantikörper nur bei Schwangeren ohne Rötelnimmunität. Mehr Infos hier. |

Adrenogenitales Syndrom (AGS)
Wir erweitern unseres Leistungsspektrums Humangenetik: Mehr Infos hier. |

Tryptase als Risikomarker für Anaphylaxie
Diagnostik schwerer allergischer Reaktionen mittels Bestimmung der Tryptasekonzentration hier. |

Diagnostik EHEC-Bakterien
Aktuelle Informationen zur Diagnostik von EHEC-Bakterien in unserem Labor finden Sie hier. |

Das neue Leistungsverzeichnis ist da!
Ihr praktischer Überblick labordiagnostischer Untersuchungen. Bestellen Sie Ihr persönliches Exemplar: 0341-6565-100. |

Jetzt möglich: E-Mail Versand von Laborbefunden im pdf Format
Zusätzlich zur bisherigen Datenfernübertragung bzw. auch als einzige elektronische Befundübermittlung (wenn sie z.B. noch keine DFÜ eingerichtet haben) bieten wir Ihnen die Laborbefunde auch im pdf-Format per E-Mai Versand. Information hier: 
Neues aus der Allergiediagnostik
Bienen-/Wespengiftallergie
IgE-vermittelte anaphylaktische Reaktionen auf Bienen- und Wespenstiche sind akute dramatische Erkrankungen, die zum Tode führen können. In Deutschland sind ca. 3 % der Bevölkerung von dieser allergischen Soforttypreaktion auf Insektenengifte betroffen und nur ca. 10 % dieser Patienten werden allergologisch angemessen betreut. Durch eine spezifische Immuntherapie (SIT) mit speziellen Bienen- und Wespengiftzubereitungen können die Patienten in den meisten Fällen vor weiteren anaphylaktischen Reaktionen sehr gut geschützt werden.
Voraussetzung für diese Behandlungsmöglichkeiten ist eine sichere Indikationsstellung unter Nutzung der verbesserten diagnostischen Möglichkeiten. Die Leitlinien der Deutschen Gesellschaft für Allergologie empfehlen eine SIT bei Patienten, die eine systemische anaphylaktische Stichreaktion zeigten und bei denen der Nachweis einer spezifischen IgE-vermittelten Sensibilisierung durch Hauttest und / oder In-vitro-Tests erfolgte. Im Alltag kann die eindeutige Differenzierung der Insektengiftallergie durch die große Vielfalt an Befundkonstellationen eine erhebliche Herausforderung an den Kliniker darstellen.
Die moderne molekulare Allergiediagnostik ermöglicht eine genaue Differenzierung zwischen Bienen- und Wespengiftallergie. Ein entscheidender Schritt in der Diagnostik ist die Bestimmung der spezifischen IgE gegen die rekombinanten Einzel-Allergene: rApi m 1 (Apis mellifera / Honig-biene), rVes v 5 (Vespula vulgaris / Gemeine Wespe) und CCD („Cross-reaktive Carbohydrat Determinants“ / kreuzreagierende Kohlenhydratketten). Fordern sie diese Allergieparameter bei ihren Patienten mit Verdacht auf Insekten-giftallergien an. 

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