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 Antikörperstatus vor geplanter Schwangerschaft

Bestimmte Infektionskrankheiten gewinnen während der Schwangerschaft an zusätzlicher Bedeutung, da sie zur Schädigung des noch ungeborenen Kindes führen können.

Einige Laboruntersuchungen zur Abklärung derartiger Infektionsrisiken werden gesetzmäßig von den Krankenkassen übernommen, andere hingegen - obwohl medizinisch sinnvoll - müssen bei Bedarf der Abklärung von den Patientinnen selbst bezahlt werden.

Warum Labor vor einer Schwangerschaft?

1. Besteht der Verdacht auf eine Infektion in der Schwangerschaft, so kann der Antikörperstatus vor Schwangerschaft das Spektrum der in Frage kommenden Infektionen eingrenzen (Immunitätslage).

2. Besteht der Verdacht auf eine Infektion in der Schwangerschaft und es werden Antikörper gegen einen bestimmten Erreger nachgewiesen, lässt sich oftmals nur in Bezug auf Befunde, welche vor Eintritt der Schwangerschaft erhoben wurden, eindeutig abklären, ob es sich um eine Frischinfektion handelt oder nicht.

Somit dient der Antikörperstatus vor Schwangerschaft folgenden Zwecken:

1. Erkennen, ob mit einem Erreger irgendwann schon einmal Kontakt bestand.

Je nach Befund sind folgende Konsequenzen möglich:

- Befundkontrolle in der Schwangerschaft

- falls möglich, Impfung vor Schwangerschaft (Röteln)

- bei bestehender Immunität sind keine weiteren Maßnahmen notwendig.

2. Erkennen von schon bestehenden, aber noch unbemerkten Infektionen (Beispiel: Hepatitis-C-Infektion)

Parameter

Hepatitis-C-Antikörper, Herpes-Simplex-Virus-Antikörper (IgG), Parvovirus-B19-Antikörper (IgG), Toxoplasma-Antikörper (IgG), Varizella-Zoster-Virus-Antikörper (IgG), Cytomegalie-Virus-Antikörper (IgG)

Material

1 Monovette Serum

Anamnese / Präanalytik

Keine Besonderheiten

Gesamtpreis: € 61,91

 

 

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