Ausschluß sexuell übertragbarer Infektionen
Sexuell übertragbare Erkrankungen zählen zu den weltweit häufigsten Infektionskrankheiten.
In letzter Zeit häufen sich Berichte über eine Zunahme dieser Infektionen, die hauptsächlich darauf zurückgeführt wird, daß mit sinkender Furcht vor AIDS "safer sex"-Praktiken immer mehr vernachlässigt werden.
Sexuell übertragbare Infektionen können relativ häufig symptomlos verlaufen oder aber eine lange Inkubationszeit aufweisen.
Das heißt, dass auch (scheinbar) Gesunde infiziert sein können und damit eine Infektionsquelle für ihre Sexualpartner darstellen .
Die angebotenen Untersuchungen richten sich deshalb hauptsächlich an diejenigen, die zwar selbst (noch) nicht erkrankt sind, aber die Möglichkeit einer Infektion trotzdem ausschließen und ihren Partner vor Ansteckung schützen wollen.
Im Basisprofil wurden die häufigsten bzw. bedeutendsten Erreger zusammengefasst:
- Neisseria gonorrhoeae
- Chlamydia trachomatis
- Treponema pallidum
- Humane Immundefizienz-Viren (HIV I / II)
Weitere sexuell übertragbare Infektionen können auf Wunsch mit dem "Großen Profil" abgedeckt werden, welches zusätzlich zu den obengenannten noch folgende (potentielle) Erreger erfaßt:
- Trichomonas vaginalis, Gardnerella vaginalis, Candida spp.
- Ureaplasma urealyticum und Mycoplasma hominis
- Hepatitis B - und Hepatitis C-Viren . 
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