Haarausfall bei Frauen
Ungefähr 40% aller Frauen leiden unter Haarausfall. Der Zustand der Haarlosigkeit ist die Alopezie, dieser ist bei Verlust von etwa 60 % der Haare erreicht. Es sollte jedoch berücksichtigt werden, dass von Haarausfall gesprochen wird, wenn täglich mehr als 100 Haare ausgefallen sind und wenn es einen deutlichen Unterschied zwischen der Zahl der abgestoßenen und nachgewachsenen Haare gibt.
Die Alopezia areata bzw. totalis kann neben dermatologischen Ursachen (Störungen der Haarfollikel etc), der Behandlung mit Zytostatika bzw. Bestrahlungen auch Ursachen im Hormon-, Eisen- und / oder Vitaminstatus (Biotin) des Patienten haben.
Die häufigste Ursache für Haarausfall ist der androgenetische Haarausfall. Hier kommt es zu einer Verkürzung der Anagenphase im Haarzyklus. Diese Form der Alopezie lässt sich mittels Bestimmung der androgenen Hormone (Testosteron, SHBG), der hypophysären Hormone (LH, FSH) sowie des 17-ß-Östradiol-Spiegels diagnostizieren.
Eine TSH-Bestimmung zum Ausschluß einer Hyperthyreose (ein wesentliches Symptom: Haarausfall) sollte ebenfalls zu den Standarduntersuchungen gehören.
Ein Eisenmangel manifestiert sich als erstes als Mangel an Speichereisen, erkennbar an einem erniedrigten Ferritin. Dies führt ebenfalls zu sekundärer Alopezie. Ebenso ist ein Zinkmangel Ursache für Haarausfall, da Zink für die Erhaltung des Haarwuchses (Haarzyklus) ein essentielles Spurenelement darstellt.
Parameter
TSH
Testosteron
SHBG
FSH
LH
17-ß-Östradiol
Ferritin
Biotin (Vitamin H)
Zink
Material
2 Monovetten Serum
Anamnese/Präanalytik
Bitte Angabe der aktuellen Medikation.
Gesamtpreis: € 95,12 
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