Haarausfall bei Männern
Ungefähr 44 % aller Männer leiden unter Haarausfall. Der Zustand der Haarlosigkeit ist die Alopezie, dieser ist bei Verlust von etwa 60 % der Haare erreicht. Es sollte jedoch berücksichtigt werden, dass erst dann von Haarausfall gesprochen wird, wenn täglich mehr als 100 Haare ausgefallen sind und wenn es einen deutlichen Unterschied zwischen der Zahl der abgestoßenen und nachgewachsenen Haare gibt.
Die häufigste Ursache des Haarausfalles (Verkürzung der Anagenphase im Haarzyklus) beim Mann ist die androgenetische Alopezie, welche sich durch Bestimmung der Androgene (Testosteron, DHEAS, SHBG) und der hypophysären Hormone (LH, FSH) sowie des 17-ß-Östradiol-Spiegels diagnostizieren lässt.
Eine TSH-Bestimmung zum Ausschluß einer Hyperthyreose (ein wesentliches Symptom: Haarausfall) sollte ebenfalls zu den Standarduntersuchungen gehören.
Ein Eisenmangel manifestiert sich als erstes als Mangel an Speichereisen, erkennbar an einem erniedrigten Ferritin. Dies führt ebenfalls zu sekundärer Alopezie. Ebenso ist ein Zinkmangel Ursache für Haarausfall, da Zink für die Erhaltung des Haarwuchses (Haarzyklus) ein essentielles Spurenelement darstellt.
Parameter
TSH
Testosteron
SHBG
Ferritin
Biotin (Vitamin H)
Zink
Material
2 Monovetten Serum
Anamnese/Präanalytik
Bitte Angabe der aktuellen Medikation.
Gesamtpreis: € 65,12

|