Labor Dr. Reising-Ackermann und Partner Labor Dr. Reising-Ackermann und Partner
HomeSitemap


ANFORDERUNGSSCHEIN /
EINWILLIGUNGSERKLÄRUNG zur DNA-Diagnostik
Leistungsübersicht
AAT-Defizienz
Adipositas
Adrenogenitales Syndrom (AGS) - Congenitale Adrenale Hyperplasie (CAH)
Angelman-Syndrom
AT - III
Apolipoprotein-B 100-Genotypisierung
Apolipoprotein-E-Genotypisierung
Azoospermie und schwere Oligozoospermie
Beta-Thalassämie
Brust- und Eierstockkrebs
Carney-Komplex Typ I
Chorea Huntington
CBAVD
Cowden-Syndrom/Bannayan-Zonana-Syndrom/PTEN
Cystische Fibrose
Faktor II-(Prothrombin)-Mutation
Faktor V-Cambridge-Mutation
Faktor V-H1299R-Mutation
Faktor V-Leiden-Mutation
5´-Fluorouracil-Toxizität
Hämochromatose
Hereditäre Fructose-Intoleranz
Holt-Oram-Syndrom
Homocysteinämie
Homocysteinämie, schwere (MTHFR-Mangel)
Hypertonie
Kolonkarzinom, erbliches
Laktose-Intoleranz (adulte Form)
Li-Fraumeni-like-Syndrom/Brustkrebs
Li-Fraumeni-Syndrom
Marfan-Syndrom
MEN 2A und 2B
Mittelmeerfieber, familiäres
MODY
Morbus Meulengracht
Multiple endokrine Neoplasie Typ 1 (MEN1)
Muskeldystrophie, DMD/BMD
Myoadenylat-Desaminase-Mangel-Myopathie
Noonan-Syndrom
Osteoporose
PAI1-Polymorphismus
Pankreatitis, hereditäre
Phenylketonurie
Polyposis coli
Prader-Willi-Syndrom
Protein-C-Mangel
Protein-S-Mangel
RETT-Syndrom
Saethre-Chotzen-Syndrom
SRY-Gen-Diagnostik
TPMT - Polymorphismen
Wilson-Syndrom
Vaterschaftstest


Unser LaborLeistungsverzeichnisDiagnostikServiceArztinformationenPatienteninformationenSprechstundenKontakt

 Li-Fraumeni-Syndrom - Tumorsuppressor-Gen p53

OMIM 151623

 

Klinik / Genetik

Das p53-Protein ist ein wichtiger Regulator des Zellzyklus. Die Inaktivierung von p53 durch Mutationen oder onkogene Proteine von DNA-Tumorviren resultiert in einer gestörten Zellzykluskontrolle und begünstigt die Entwicklung von Tumoren.

Mutationen im p53-Gen gehören zu den häufigsten genetischen Veränderungen in Zellen von verschiedenen bösartigen Tumoren beim Menschen (Kolonkarzinom, Bronchialkarzinom, Mammakarzinom, primäres Leberzellkarzinom, Knochen- und Weichteilsarkome, Plattenepithelkarzinome, Magenkarzinom, Ovarialkarzinom, Blasenkarzinom, Ösophaguskarzinom). Diese treten vor allem in der hoch konservierten Core-Domäne (Exon 4-10) auf.

p53-Mutationen sind die Ursache für das Li-Fraumeni-Syndrom, ein autosomal- dominant vererbtes, neoplastisches Syndrom, das durch das Auftreten multipler Tumoren gekennzeichnet ist.

Neben chromosomalen Deletionen und Stopmutationen, die zum Verlust der p53-Expression führen, werden vor allem Missense-Mutationen gefunden, die zu einem strukturell und funktionell veränderten Protein führen. Die große Anzahl von p53-Mutationen in unterschiedlichen Malignomen machen dieses Gen zu einem wichtigen Tumormarker. Für einige Tumorarten ist eine statistische Aussagekraft als therapeutischer und prognostischer Marker belegt.

 

Indikation zur Untersuchung auf p53-Mutationen:

- Patienten aus Multitumorfamilien zur Analyse von Keimbahnmutationen

- Patienten mit multiplen Tumoren zur Analyse von Keimbahnmutationen

- gesunde Ratsuchende aus o.g. Familien mit einem voruntersuchten Indexpatienten

- Tumormaterial zur Abklärung des molekularen p53-Mutationsstatus

 

Molekulargenetische Diagnostik

- PCR und DNA-Sequenzierung der Exons 4 bis 10 des p53-Gens

- MLPA-Analyse im p53-Gen zum Nachweis exonübergreifender Deletionen und Duplikationen 

Die Untersuchung ist bei der DACH nach DIN EN ISO 15189 und DIN EN ISO/IEC 17025 akkreditiert

 

Material: 2 ml EDTA-Vollblut (kleines Röhrchen, originalverschlossen)

Kosten: Die Untersuchung unterliegt nicht der Budgetierung (Ausnahmeziffer 32010;  Überweisungsschein 6)

Bearbeitungszeit: ca. 2 Wochen

nach oben


Seite druckenSeite drucken