Osteoporose-Risikoabschätzung
Die Osteoporose ist eine häufige Erkrankung mit erheblichen Einschränkungen für die Lebensqualität der Patienten. Neben den physikalischen Maßnahmen wie regelmäßiger körperlicher Betätigung und einer gesunden, kalziumreichen Ernährung ist es möglich, Osteoporose verursachende Erkrankungen und Frühformen dieser Erkrankung laborchemisch zu erfassen.
So lässt sich zum Beispiel ein primärer Hyperparathyreodismus (HPT) mittels iPTH und Calciumbestimmung sowie ein sekundärer HPT durch ergänzende Bestimmung von Kreatinin ausschließen. Ferner können auch Abbauprodukte des Knochenstoffwechsels im Urin (Crosslinks), vor allem bei postmenopausalen Frauen, eine Aussage über das Osteoporoserisiko geben. Den Abbaumarkern gegenüber stehen auch gut bestimmbare Knochenanbauparameter (Knochen-AP = Ostase). Eine vergleichende Abschätzung der An- und Abbauparameter lässt dann eine ungefähre Risikostratefizierung bezüglich einer sich entwickelnden oder bereits bestehenden Osteoporose zu. Ebenso sollte die Höhe des Vitamin-D-Spiegels über die Fähigkeit des Calciumeinbaus in den Knochen Auskunft geben. Diese Untersuchungen sollten jedoch immer mit einer Knochendichtemessung und ggf. einer Röntgenaufnahme der LWS-Region und des Oberschenkelhalses kombiniert werden.
Parameter
Pyridinolin Crosslinks
Kreatinin
Calcium
Phosphat
Ostase
Vitamin D (25-Hydroxy)
Parathormon
Material
1 Monovette EDTA-Plasma, 1 Monovette Serum, 1 Monovette Urin
Anamnese/Präanalytik
Blutentnahme am Tag der Einsendung, Urin: erster Morgenurin
Gesamtpreis: 74,49

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