Labor Dr. Reising-Ackermann und Partner Labor Dr. Reising-Ackermann und Partner
HomeSitemap


Antikörperstatus vor geplanter Schwangerschaft
Arteriosklerose-Risiko
Osteoporose-Risikoabschätzung
Thrombose-Risiko, Screening
Thromboserisiko, genetisch und erworben
Thromboserisiko, genetisch
Immunstatus
Großer Check-up
Hormonstatus bei Männern im fortgeschrittenen Alter
Haarausfall bei Frauen
Haarausfall bei Männern
Abklärung Prostata
"Manager"-Check-up
Ausschluß sexuell übertragbarer Infektionen
Anti-Oxidantien-Status
Abklärung Allergie
Anti-Aging Hormonstatus der Frau (postmenopausal)
Anti-Aging-Hormonstatus der Frau (prämenopausal)
Anti-Aging-Hormonstatus beim Mann
Chronischer Erschöpfungszustand (Wunschabklärung)
Check-up Fernreisen - Blutgruppe
Check-up Fernreisen - Impfstatus
Check-up Fernreisen - Thromboserisiko
Serologie nach Zeckenstich
Humanes Papillomavirus (HPV)
ASS-Wirkung


Unser LaborLeistungsverzeichnisDiagnostikServiceArztinformationenPatienteninformationenSprechstundenKontakt

 Genetisches Thromboserisiko

Faktor-V-Leiden-Mutation

Mit einer Prävalenz von ca. 5% ist die Faktor V-Leiden-Mutation G1691A der häufigste erbliche Thrombophilie-Risikofaktor. Der Basenaustausch von Guanin zu Adenin in Position 1691 hat die Substitution der Aminosäure Arginin durch Glutamin im korrespondierenden Protein zur Folge. Die heterozygote Konstellation ist mit einem 5-10fach, der homozygote Defekt mit einem 50-100fach erhöhten venösen Thromboserisiko verbunden.

Faktor II-Mutation

Die Faktor-II-(Prothrombin)-Mutation G20210A ist charakterisiert durch einen Austausch von Guanin nach Adenin im regulatorischen Bereich des Prothrombin-Gens, woraus eine erhöhte Prothrombinkonzentration im Plasma resultiert. Das Thrombose-Risiko von Trägern heterozygoter Defekte ist gegenüber Personen ohne Mutation ca. 3fach erhöht; homozygote Merkmalsträger sind sehr selten. Im Gegensatz zur Faktor V-Leiden-Mutation (FV G1691A) kann die Prothrombin-Mutation sowohl mit venösen als auch mit arteriellen Thrombosen assoziiert sein.

MTHFR-Mutation

Eine funktionelle Störung des Enzyms MTHFR (Methylentetrahydrofolat-Reduktase) hat eine erhöhte Konzentration des zelltoxischen Stoffwechselproduktes Homocystein zur Folge. Ursache für die bis zu 50% eingeschränkte Enzymaktivität und die daraus resultierende Hyperhomocysteinämie ist in den meisten Fällen eine Cytosin zu Thymin Punktmutation. Diese Mutation wird in homozygoter Form bei ca. 11% der Bevölkerung gefunden und gilt als Risikofaktor für venöse Thrombosen, Schlaganfälle und koronare Herzkrankheiten.

Da das genetische Thrombophilie-Risiko in der Erbsubstanz festgeschrieben ist, handelt es sich bei der Abklärung um eine einmalige Untersuchung.  Wer sein Risiko kennt, kann gezielt vorsorgen.

Material

1 Monovette EDTA-Vollblut (kleines Röhrchen, originalverschlossen)

Anamnese/Präanalytik

Keine Besonderheiten

Gesamtkosten:  € 80,44

 

 

nach oben


Seite druckenSeite drucken