Allergiediagnostik

 

In der Allergie-Diagnostik ist die Kenntnis über vorliegende Primärsensibilisierungen sowie Kreuzreaktionen bei der Therapieentscheidung wichtig. Vor allem bei einer spezifischen Immuntherapie (SIT) ist das diagnostische Ergebnis der spezifischen Komponenten für eine erfolgreiche Therapie entscheidend.

 

Schwerpunkte in der Allergiediagnostik:

 

  • Labordiagnostik zur Abklärung der IgE-vermittelten Sofortreaktionen (Typ-I-Reaktion)
  • Bestimmung spezifischer IgE-Antikörper gegen Allergenmischungen, Einzelallergene und Allergenkomponenten
  • Labordiagnostik bei allergischen Erkrankungen wie allergische Rhinokonjunktivitis, Asthma bronchiale, Neurodermitis, Magen-Darm-Beschwerden, Anaphylaxie und Urtikaria
  • Bestimmung von Allergenkomponenten bei der Indikationsstellung einer SIT
  • Indikationsbezogene Allergieprofile zur Abklärung einer allergischen Symptomatik
  • Molekulare Allergie-Diagnostik mit der Immuno-Solid-phase-Allergen-Chip-Technologie (ISAC) einschließlich ausführlicher Befundung von 112 spezifischen Allergenkomponenten
  • Nachweis von nicht IgE-vermittelten Allergien, z. B. auf Medikamente und chemische Substanzen mittels Basophilen-Stimulationstest (entspricht zellulärem Antigen-Stimulationstest CAST® ELISA)
  • Abklärung von beliebigen, löslichen, potenziellen Allergenen durch Koppelung des Allergens an Trägermaterial
  • Labordiagnostik bei Verdacht auf exogen-allergische Alveolitis (EAA) und allergische bronchopulmonale Aspergillose (ABPA) mittels spezifischer IgG-Bestimmungen (Typ-III-Allergie)
  • Therapiekontrolle der SIT mittels spezifischer IgG-Bestimmungen
  • Bestimmung der Tryptase bei Verdacht auf Mastozytose und bei anaphylaktischer Reaktion
  • Bestimmung der Diaminooxidase (DAO) bei Verdacht auf Histaminintoleranz
  • Bestimmung weiterer relevanter Allergieparameter wie Gesamt-IgE und Eosinophiles Kationisches Protein (ECP)