Therapeutic Drug Monitoring

Therapiemonitoring von monoklonalen Antikörpern

Bei den therapeutisch eingesetzten monoklonalen Antikörpern gibt es mittlerweile mehr als 100 unterschiedliche Biologicals auf dem Markt. Das Behandlungsspektrum reicht von chronischen Erkrankungen wie Rheuma, multipler Sklerose, Psoriasis und Osteoporose über inflammatorische Darmerkrankungen bis zur Onkologie. 

Die Wirkungsweise solcher monoklonalen Antikörper besteht in der selektiven Hemmung von pathogenetisch relevanten Zielstrukturen. Während der Therapie sind regelmäßige Laborkontrollen (Blutbild, Leber-, Nierenfunktionswerte) vorzunehmen. Neben der Dosisanpassung bei Unter- bzw. Überdosierung spielt auch das Erkennen von sogenannten „Anti-Drug-Antikörpern (ADA)“ eine wichtige Rolle.

Da monoklonale Antikörper von dem Immunsystem erkannt werden können, ist die Bildung von patienteneigenen ADAs möglich, welche in der Regel den Therapieeffekt deutlich mindern. Dies ist Folge einer Komplexbildung von Wirkstoff und ADA, welche die Konzentration an freiem, biologisch aktivem Wirkstoff vermindert, aber auch den Abbau beschleunigt und damit die biologische Halbwertszeit der Wirksubstanz deutlich verkürzt.

Neben kommerziell verfügbaren ELISA Test-Kits werden in der Limbach Gruppe auch Massenspektrometrie-basierte Referenzmethoden für die Konzentrationsbestimmung von monoklonalen Antikörpern und gebildeten ADA aus klinischem Material entwickelt und angeboten.


Zum Download-PDF monoklonale Antikörper

Für weitere Informationen kontaktieren Sie uns gerne:
Prof. Dr. med. Peter Findeisen, Dr. Rupert Schreiner: tdm@limbachgruppe.com

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Gynäkologie, Infektionsdiagnostik
G-BA streicht Screening auf asymptomatische Bakteriurie im Rahmen der Mutterschafts-Richtlinien 24.06.2019

Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat folgende wichtige Änderung der Mutterschafts-Richtlinien beschlossen: Eine regelhafte Urinuntersuchung auf asymptomatische Bakteriurie bei allen Schwangeren wird nicht empfohlen.

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Die Limbach Gruppe und Vivy, Pionier-Anbieter einer elektronischen Gesundheitsakte, haben sich auf eine enge Zusammenarbeit verständigt. Diese neue Kooperation ermöglicht ab Mitte des Jahres 2019 den digitalen Versand von Laborbefunden durch die Arztpraxis an den Patienten. 

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Zeckensaison 2019: Diagnostik von FSME, Lyme-Borreliose und Neuroborreliose 28.03.2019

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